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Kirschsaft – ein billiges Hausmittel?

Eine Studie der University of Vermont in Burlington fand heraus, dass Kirschsaft Muskelschmerzen nach dem Training lindern kann. Vierzehn Probanden tranken zweimal täglich Kirschsaft, drei Tage lang vor dem Training bis vier Tage nach dem Training. Und tatsächlich fanden die Probanden, dass Kirschsaft ihre Muskelschmerzen lindert.

Wie genau wurde die Kirschsaftstudie durchgeführt?

Lange Zeit ging man davon aus, dass Muskelkater durch einen Überschuss an Milchsäure im Muskel entsteht. Tatsache ist jedoch, dass Mikroverletzungen der Muskelfasern Muskelkater verursachen. Daraus können entzündliche Prozesse und Wassereinlagerungen folgen, die die Muskeln anschwellen lassen. Der uns bekannte und bekannte Dehnungsschmerz ist dann der sogenannte Muskelkater!

Das Training macht natürlich am meisten Spaß, wenn man danach keinen Muskelkater hat. So, nun wollen wir Ihnen erklären, wie die Kirschsaftstudie durchgeführt wurde:

An der Universität von Vermont wurde einem Teil der Probanden ein „Placebo-Getränk“ verabreicht. Dieses war natürlich dem Kirschsaft zum Verwechseln ähnlich! Alle Probanden absolvierten bestimmte Übungen, um ungewohnte Bewegungen auszuführen und bestimmte Muskeln anzusprechen. An den Tagen nach den Trainingseinheiten wurden Muskelspannung, Bewegungsumfang und Kraft gemessen. Außerdem mussten die Studienteilnehmer auf einer Skala von eins bis zehn bewerten, wie stark ihre Muskelschmerzen waren. Dieses Experiment wurde zwei Wochen später wiederholt – mit einem einzigen Unterschied: Jetzt bekamen die Probanden echten Kirschsaft!

Ergebnis der Kirschsaftstudie

Die Muskelkraft nahm bei den Placebo-Trinkern um 22 Prozent ab, bei den Kirschsaft-Trinkern jedoch nur um 4 Prozent! Außerdem hatten die Kirschsafttrinker deutlich weniger Muskelschmerzen als die Placebotrinker. Hinzu kommt, dass die geringen Muskelschmerzen der Kirschsafttrinker bereits nach 24 Stunden nachließen, bei der anderen Testgruppe trat dieser Effekt erst nach 48 Stunden ein! Abschließend schlussfolgerten die Wissenschaftler, dass Kirschsaft aufgrund seiner entzündungshemmenden Substanzen zur Vorbeugung und Behandlung von Muskelschäden eingesetzt werden kann. Weitere interessante Forschungsfragen in diesem Zusammenhang sind natürlich, ob Arthritis und Gicht mit Kirschsaft behandelt werden können.

Schlaf – wichtig für die Erholung des Körpers und der Seele

Als Sie Ihre Bettmatratze gekauft haben, haben Sie sicher mehr als gut darauf geschlafen. Doch im Laufe der Jahre altert Ihre Matratze mit Ihnen. Sie sackt immer mehr durch, wodurch sich Ihre Muskeln Nacht für Nacht immer mehr anspannen und Sie nicht mehr gut schlafen können. Nur wer nachts entspannt und gut schläft, ist tagsüber ausgeruht und leistungsfähig. Gut schlafen – eine Voraussetzung für körperliches und geistiges Wohlbefinden!

Gut schlafen – Kann man Gelenkschmerzen einfach wegschlafen?

Viele Menschen schlafen am besten in der Rückenlage: In dieser Position wird das Gewicht gleichmäßig verteilt, so dass kein Druck auf eine bestimmte Körperpartie ausgeübt wird. Menschen mit Gelenkschmerzen können in dieser Position besonders gut schlafen, und zwar aus folgenden Gründen:

Gut schlafen, weil die Gelenkschmerzen gelindert werden.

Schlafen Sie gut, weil die natürliche Krümmung des Rückens erhalten bleibt. Dadurch wird die Belastung minimiert und die Gefahr von Verspannungen verringert.
Schlafen Sie gut, weil weniger Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Das Risiko von Magenschmerzen sinkt.
Einziger Nachteil: Wenn Sie in der Rückenlage besonders gut schlafen, kann dies dazu führen, dass Sie schnarchen und Ihren Bettnachbarn am guten Schlaf hindern. Der Grund für das Schnarchen ist, dass die Zunge leicht nach hinten in den Rachen rutscht, die Atemwege verengt und so Schnarchgeräusche verursacht.

Tipps für Schnarcher: Wenn Sie besorgt sind, dass Ihr Bettnachbar auch gut schlafen kann, versuchen Sie, auf der Seite zu schlafen und ein längliches Kissen in den Rücken zu legen. Das Kissen verhindert, dass Sie wieder auf den Rücken rollen. Außerdem unterstützt Eukalyptusöl eine gleichmäßigere und gesündere Atmung. Beträufeln Sie einfach Ihr Kopfkissen mit fünf Tropfen und Sie werden bestimmt nicht mehr der Einzige in Ihrem Schlafzimmer sein, der gut schläft.

Tipps für Bauchschläfer: Mit einem sehr flachen Kissen können Sie besonders gut auf dem Bauch schlafen, da es verhindert, dass der Nacken zu sehr in eine Richtung gedreht wird und anfällig für Schmerzen wird. Oder legen Sie ein dünnes Kissen längs unter Bauch und Brust, damit sich der Nacken nicht zu sehr durchbiegt. Auch mit Hilfe von Federkern- oder Latexschaummatratzen können Sie sicher gut schlafen, denn sie passen sich dem Körper an und entlasten den Rücken und Nacken.

Gut schlafen – Warum haben Bauchschläfer häufiger Muskelverspannungen?

Schon als Baby schlafen viele Menschen am besten auf dem Bauch. Das bedeutet jedoch zusätzlichen Druck auf die Zähne, da der Unterkiefer weiter nach vorne geschoben wird als üblich. Dadurch steigt das Risiko, mit den Zähnen zu knirschen. Auch wenn Sie glauben, gut auf dem Bauch zu schlafen, sollten Sie sich bewusst sein, dass diese Position oft zu Verspannungen führt, weil Nacken und Wirbelsäule nicht in einer Linie liegen, das Drehen des Kopfes zu einer Seite die Muskeln verspannt – Sie können sogar ein Taubheitsgefühl in den Fingern spüren. Der einzige Vorteil der Bauchlage ist, dass Zunge und Kiefer nicht herunterfallen können und der Rachen nicht eingeengt wird. Die Gefahr des Schnarchens ist geringer und auch Ihr Bettnachbar kann gut schlafen!

Gut schlafen – Wie schläft unser Rücken am liebsten?

Es gibt auch Menschen, die am besten in der sogenannten Fötusstellung schlafen. Die Gründe dafür sind folgende:

  • Gut schlafen, weil die Körperwärme optimal konserviert wird.
  • Schlafen Sie gut, weil die inneren Organe geschützt werden.
  • Gut schlafen, weil Sodbrennen und Schnarchen verhindert werden.
  • Gut schlafen, weil so möglichst wenig Druck auf die Wirbelsäule ausgeübt wird. So kann sich die Lendenwirbelsäule über Nacht regenerieren, und zwar in einer bequemen Außenposition.

Tipps gegen mögliche Verspannungen

Besonders gut schlafen Sie in der Fötusstellung, wenn Sie ein dickes, längliches Kissen verwenden, das den leeren Raum zwischen Schultern und Nacken ausfüllt und so Verspannungen verhindert. Ebenso kann es helfen, wenn Sie ein Kissen zwischen Ihren Knien einklemmen. Dies stabilisiert die Hüfte und das Becken und sorgt dafür, dass sich Rücken und Nacken nicht verdrehen und Sie gut schlafen können.

Die Runenübungen – Viele Übungen gegen Verspannung

Runenübungen – Die I-Stellung

Runenübungen – Ausgangshaltung der I-Position: Nehmen Sie im Stehen eine entspannte Position ein.

Runenübungen – Durchführung der I-Stellung: Heben Sie nun langsam die Arme über den Kopf. Halten Sie die Handflächen in einem Abstand von etwa 20 cm parallel zueinander. Atmen Sie tief und gleichmäßig. Halten Sie diese Position für 10 Atemzüge. Sie können die Dauer der Übung jeden Tag um einen Atemzug verlängern.

Runenübungen – Die U-Stellung

Runenübungen – Ausgangsstellung der U-Stellung: Stellen Sie sich so hin, dass Ihre Füße etwa 30-45 cm auseinander stehen. Ihre Knie sollten leicht gebeugt sein, da Beugeübungen mit durchgestreckten Knien zu Verletzungen führen können. Heben Sie nun langsam die Arme über den Kopf.

Runenübungen – Durchführen der U-Stellung: Atmen Sie langsam und so tief wie möglich ein und aus und beugen Sie dabei den Kopf und den Oberkörper nach vorne und unten, bis sich der Oberkörper in einer horizontalen Position befindet. Diese Position wird „Rumpfbeuge“ genannt. Dabei sollten Ihre Fingerspitzen in Richtung Erde zeigen. Verlagern Sie nun Ihr Gewicht immer mehr in Richtung der Hände und halten Sie diese Position für 10 Atemzüge. Sie können die Dauer der Übung jeden Tag um einen Atemzug verlängern.

Runenübungen – Die Y-Stellung

Runenübungen – Ausgangshaltung der Y-Stellung: Aus der Haltung der I-Stellung gehen Sie in die Y-Stellung, ohne sich abzusetzen.

Runenübungen – Ausführen der Y-Stellung: Senken Sie die Arme nach links und rechts, bis Ihre Haltung wie ein Y aussieht. Atmen Sie entspannt und gleichmäßig. Halten Sie diese Position für 10 Atemzüge. Sie können die Dauer der Übung um einen Atemzug pro Tag erhöhen.

Runenübungen – Die F-Stellung

Runenübungen – Ausgangshaltung der F-Stellung: Aus der Haltung der Y-Stellung gehen Sie in die F-Stellung, ohne sich hinzusetzen.

Runenübungen – Durchführung der F-Stellung: Senken Sie die Arme gestreckt nach vorne, wobei die linke Hand etwa 10 Zentimeter höher liegt als die rechte. Bilden Sie mit den Fingern folgende Figur: Legen Sie Daumen und Mittelfinger mit den Fingerspitzen leicht zusammen und strecken Sie die übrigen Finger. Halten Sie diese Position für 10 Atemzüge. Sie können die Dauer der Übung jeden Tag um einen Atemzug verlängern. Senken Sie nun beide Hände und lockern Sie Ihre Schultern, indem Sie sie leicht bewegen.

Runenübungen – Die T-Stellung

Runenübungen – Ausgangshaltung der T-Stellung: Gehen Sie aus der Haltung der F-Stellung in die T-Stellung, ohne sich zu senken.

Runische Übungen – Durchführung der T-Stellung: Lassen Sie beide Arme diagonal nach unten hängen. Die Handflächen zeigen zum Boden. Atmen Sie entspannt und gleichmäßig. Halten Sie diese Position für 10 Atemzüge. Sie können die Übungsdauer täglich um einen Atemzug erhöhen.

Runenübungen – Die W-Stellung

Runenübungen – Ausgangsposition der W-Stellung: Bringen Sie die Hände in Gesichtshöhe vor den Körper. Beide Handkanten sollten nach vorne zeigen, wie bei einem Karatekämpfer. Die Handflächen sind etwa 35-40 cm voneinander entfernt. Halten Sie diese Position ruhig.

Runenübungen – Ausführen der W-Position: Atmen Sie kräftig durch die Nase aus und bewegen Sie Ihren rechten Arm und die Kante der rechten Hand in einer stoßenden Bewegung zur Seite. Dadurch sollte Ihr Arm in eine waagerechte Position gebracht werden. Atmen Sie nun wieder kräftig durch die Nase ein und bringen Sie den Arm zurück in die Ausgangsposition. Die gleiche Bewegungs- und Atemfolge wird nun mit dem linken Arm durchgeführt. Diese Übung sollte mindestens 10-mal pro Arm wiederholt werden. Sie können die Übungsdauer jeden Tag um eine Bewegungssequenz erhöhen.

 

 

 

Die optimale / richtige Körperhaltung

Die richtige Körperhaltung – Gehören auch Sie zu den 90% der Bevölkerung, die im Beruf körperlich nicht mehr belastet werden und täglich mindestens acht Stunden vor dem PC im Büro verbringen? Wenn ja, dann fällt es Ihnen sicher schwer, im Alltagsstress auf die richtige Körperhaltung zu achten. Stundenlanges Sitzen ohne die richtige Haltung führt dazu, dass unser Herz-Kreislauf-System immer unökonomischer arbeitet und unsere Muskulatur schließlich erschlafft. Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass Sitzen eine der schlechtesten Haltungen für unseren Körper ist. Bringen Sie Abwechslung in Ihren Arbeitsalltag, finden Sie die richtige Haltung und tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes.

Die richtige Haltung – Was passiert, wenn man nicht auf die richtige Haltung achtet.
Die richtige Haltung – Es ist kein Wunder, dass Berufstätige oft über Beschwerden klagen, weil sie im Alltag zu lange sitzen und nicht auf die richtige Haltung achten: Die meisten Betroffenen klagen über Rückenschmerzen, Verspannungen, psychovegetative Beschwerden, Müdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen und/oder Schlafstörungen. Die richtige Körperhaltung würde Sie aus folgenden Gründen vor all diesen Beschwerden bewahren:

  • Achten Sie auf richtige Haltung und Bewegung, denn wenn Sie weiterhin einen Rundrücken haben, kommt es zu einer ungleichmäßigen Belastung der Bandscheiben.
  • Auch sollten Sie auf die richtige Haltung und Bewegung achten, denn eine falsche Sitzhaltung lässt die Bauchmuskeln erschlaffen und verformt den Rücken zu einem Rundrücken.
  • Achten Sie auf die richtige Haltung und Bewegung, sonst wird Ihr Herz-Kreislauf-System nicht ausreichend trainiert.
  • Achten Sie auf richtige Haltung und Bewegung, denn ein Bewegungsmangel führt zu Muskelschwund.
  • Ein weiterer Grund für richtige Haltung und Bewegung ist die Durchblutung, denn durch die unzureichende Durchblutung kommt es zu Muskelversteifungen und Muskelverspannungen.
  • Achten Sie auf richtige Haltung und Bewegung, da sonst die inneren Organe eingeengt werden – insbesondere die Atmungs- und Verdauungsorgane.

Die richtige Körperhaltung – Beachten Sie drei wichtige Regeln.

Richtige Körperhaltung – Überlegen Sie, ob Sie sitzen müssen, oder ob Sie bestimmte Tätigkeiten auch im Stehen ausführen können. Wenn Sie sitzen müssen, achten Sie auf die richtige Körperhaltung und bauen Sie Bewegung in Ihren Arbeitstag ein: Vermeiden Sie Aufzüge, gehen Sie in der Mittagspause spazieren, stellen Sie den Papierkorb etwas weiter weg vom Schreibtisch, gehen Sie direkt zu den Kollegen, statt mit ihnen zu telefonieren. Idealerweise haben Sie einen höhenverstellbaren Schreibtisch, den Sie an Ihre Arbeitsposition anpassen können und damit wie von Geisterhand die richtige Haltung einnehmen. Arbeitsmediziner empfehlen folgende Formel für einen idealen Arbeitstag im Büro und die richtige Haltung: 50 Prozent sitzen, 25 Prozent stehen, 25 Prozent bewegen.

Die richtige Haltung – Die richtige Einstellung Ihrer Büromöbel.

Die richtige Haltung und ein angepasster Bürostuhl sollten Ihre Wirbelsäule unterstützen – zusätzlich fördern wechselnde Arbeitshaltungen die optimale Leistung:

  • Die richtige Körperhaltung durch die richtige Sitztiefe: Bei der richtigen Sitztiefe haben Sie festen Kontakt zur Rückenlehne und gleichzeitig mindestens zwei Fingerbreit Platz von der Vorderkante des Sitzes bis zur Kniekehle.
  • Eine richtige Körperhaltung durch die richtige Sitzhöhe: Die Sitzhöhe entspricht ungefähr der Höhe der Kniekehlen. Ihre Oberschenkel sollten waagerecht stehen oder leicht nach vorne geneigt sein.
  • Die Körperhaltung durch die richtige Armlehnenhöhe optimieren: Die Armlehnenhöhe entspricht in etwa der Höhe der Ellenbogen über der Sitzfläche. Ihre Ellenbogen sollten locker aufliegen, die Schultern hängen.
  • Die richtige Körperhaltung durch die Rückstellkraft der Rückenlehne: Die Rückenlehne stützt Ihren Rücken in jeder Position und folgt der Bewegung Ihres Oberkörpers. Sie dürfen nicht nach vorne gedrückt werden oder nach hinten fallen.

Die richtige Haltung:

Es ist nicht nur wichtig, dass Ihr Stuhl richtig eingestellt ist, sondern auch Ihr Schreibtisch muss die richtige Höhe haben, damit Sie die richtige Haltung einnehmen können. Die Arbeitshöhe befindet sich auf Ellbogenhöhe oder etwas darunter. Wenn Sie so die richtige Haltung einnehmen können, muss beim Sitzen eine Handbreit Platz über Ihren Oberschenkeln bis zur Unterkante der Tischplatte sein. Wenn Sie keinen höhenverstellbaren Schreibtisch haben, können Sie die Tischplatte mit Tischbeinadaptern erhöhen. Darüber hinaus ist es nicht nur wichtig, dass Sie eine richtige Körperhaltung einnehmen, sondern auch, dass Sie genügend Beinfreiheit haben. Wenn Sie mit Ihrem Stuhl zurückrollen, dürfen Sie sich nirgends anstoßen, Sie sollten sich drehen und aufstehen können, ohne dass Sie behindert werden. Außerdem müssen Sie Ihre Beine ausstrecken und Ihre Beinstellung variieren können.

Richtige Körperhaltung Fazit

Mit diesen wenigen Tipps können Sie leicht eine richtige Körperhaltung finden und beibehalten. Ihr Körper wird es Ihnen danken! Die richtige Haltung – Auch ein Teil zur Erhaltung der eigenen Gesundheit beitragen.